Neubau | 2016
Einfamilienhaus Bachenbülach
Das Einfamilienhaus zeigt eine konsequent reduzierte, zugleich präzise ausformulierte Architektursprache, die sich aus dem Zusammenspiel von Ort, Nutzung und konstruktiver Logik entwickelt. Der Bau reagiert auf seine städtebauliche Situation und interpretiert das freistehende Wohnhaus als klar gegliedertes Volumen mit hoher räumlicher Kohärenz.
Charakteristisch ist die zurückhaltende Materialität, die eine ruhige, fast monolithische Erscheinung erzeugt und den Fokus auf Proportion, Öffnung und Lichtführung lenkt. Innenräumlich entsteht ein kontinuierlicher Raumfluss, der durch gezielte Blickbeziehungen und differenzierte Raumhöhen strukturiert wird. Die Architektur verzichtet auf formale Überlagerung zugunsten einer klaren Organisation der Funktionen und einer subtilen räumlichen Dramaturgie. Lesen Sie auch «Wahrnehmung und Atmosphäre» hier.
Ausgangslage
Die Bauherrschaft wünschte sich einen Umbau des bestehenden Hauses, um der Familie der Tochter mehr Raum zu bieten. Stattdessen erwies sich ein klassisches «Stöckli» als die bessere Lösung, welche die Unabhängigkeit beider Familien bewahrt.
Das steil abfallende Gelände, das beengte Grundstück und die geltende Bau- und Zonenordnung stellten eine grosse Herausforderung dar.
Lösung
Die gewählte Lösung sieht einen ausgehöhlten Felsen vor, der fest im Gelände verankert und mit der Umgebung verwachsen ist. Die Fassaden aus gestocktem, aufgehelltem Sichtbeton werden schon bald von der Natur zurückerobert.
«Ein Architekt, der nicht nur vorausschauend denkt, sondern auch die richtigen Fragen stellt, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Mit großem Engagement widmet er sich allen Details und Materialien, um nachhaltige Lösungen zu schaffen. Absolut empfehlenswert!»
Rezension der Bauherrschaft.