Was wie eine Wunschvorstellung klingt, haben wir bei den Notwohnungen in Oberglatt tatsächlich umgesetzt. Trotz hohem Kostendruck ist es uns gelungen, ein ökologisch vorbildliches Gebäude zu planen und zu bauen. Doch die Konzeption geht über die Bauphase hinaus: Das gesamte Gebäude wurde so geplant, dass Nutzungsänderungen leicht möglich sind. Sowohl räumlich als auch technisch wurde maximale Flexibilität umgesetzt. Durch die Unterteilung in Primär- und Sekundärstruktur wurde zudem auf die unterschiedlichen Lebensdauern der Bauteile Rücksicht genommen. Mechanische Befestigungen wurden geklebten Verbindungen vorgezogen, um Rückbau und Entsorgung zu erleichtern.
Der ökologische Fußabdruck eines Gebäudes wird durch eine Vielzahl von Faktoren bestimmt, darunter Energieverbrauch, Effizienz, Masse, Volumen, Materialeigenschaften, Lebensdauer, Lebenszyklen, Recycling, Wiederverwendung von Bauteilen, Herstellung, Lieferwege und Produktionsmethoden. Täglich setze ich mich intensiv mit diesen Aspekten auseinander und arbeite kontinuierlich daran, die Umweltfreundlichkeit von Gebäuden zu verbessern.